Brunnenrückbau/ -plombierung
Intensive Flächennutzungen durch Industrie, Verkehr und Landwirtschaft haben vor allem in Ballungsgebieten zu einer teilweise erheblichen Belastung des oberflächennahen Grundwassers geführt.
Es existieren viele Möglichkeiten, daß oberflächennahe Kontaminationen durch Vertikaldrainung über den Ringraum bzw. über den Brunnen selbst in tiefere Grundwasserstockwerke gelangen können. Die Stilllegung von Wasserfassungen mit meist Jahrzehnte alten Brunnen bringt neben den betriebswirtschaftlichen Vorteilen auch Nachfolgebelastungen mit sich, vor allem dann, wenn eine Vermarktung der Wasserwerksimmobilie vorgesehen ist. Vor diesem Hintergrund sind im Vorfeld notwendiger Rückbau-/ Plombierungsmaßnahmen von Brunnen Bestandsaufnahmen und ggf. ergänzende Untersuchungen notwendig, die in die Planung und Vorbereitung der Maßnahmen einfließen.
Die Bestandsaufnahme beinhaltet dabei im wesentlichen zwei Aspekte:
- Ausbau und Zustand des jeweiligen Brunnenbauwerks und
- Untergrundverhältnisse einschl. Stockwerksgliederung Grundwasserleiter/ Grundwasserstauer (regional/lokal)
mit dem Ziel der optimalen Planung, Ausschreibung und Ausführung notwendiger und angemessener, technischer Maßnahmen zum Brunnenrückbau/Plombierung.
Ergänzende Untersuchungen (Bohrlochgeophysik/ Fernsehuntersuchungen) dienen - bei Bedarf - der Behebung von Kenntnis-standsdefiziten und erlauben Aussagen zum aktuellen Brunnenzustand.
Bezugnehmend auf das Wasserhaushaltsgesetz ist eine Genehmigung durch die Untere Wasserbehörde einzuholen, bevor die technischen Maßnahmen ausgeschrieben werden. Bestandsaufnahme, ggf. ergänzende Untersuchungen sowie die Planung und Vorbereitung der Rückbau/ Plombierungsmaßnahmen sind Leistungen, die wir als unabhängiges Ingenieurbüro in hoher Qualität erfüllen können. Darüber hinaus realisieren wir auch die Aufgaben der örtlichen Bauleitung und Dokumentation der Rückbau-/ Plombierungsmaßnahmen.

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